Samenfeste Sorten für den Erhalt des biologischen Kreislaufes

Samenfest vs. Hybrid als Modell
Samenfest vs. Hybrid als Modell

Wieso steht samenfest hinter einigen unserer angebotenen Gemüse- und Obstsorten und was hat es damit auf sich?

Sie als unsere Kunden haben sich vor einiger Zeit gewünscht, unser Angebot extra zu kennzeichnen, wenn dieses Kriterium zutrifft. Für den ökologischen Anbau werden heute immer noch oft Samen gekauft. Das macht abhängig von Großkonzernen wie Monsanto, die Samen produzieren und verkaufen.

Wo ist denn noch der biologische Kreislauf, den wir uns so fleißig erarbeiten wollen? Nach der EU-Bio-Verordnung ist es sogar möglich, Samen für den ökologischen Anbau zu verwenden, die nicht aus dem selbigen stammen. Nämlich, wenn kein Bio-Saatgut vorhanden ist.

Hier kommen die samenfesten Sorten ins Spiel. Mit dem Kauf samenfester Sorten können wir und Sie als Endverbraucher also dazu beitragen, dass Bio-Gemüse und -Obst in höchster Qualität in mehreren Generationen an- und nachgebaut werden können. Eigentlich ganz einfach.

Nicht samenfeste Sorten nennen sich Hybride, das klingt schon nicht gut. Bei manchem Gemüse wie dem Kohlrabi machten bereits 2005 71% der Sorten Hybride aus. Heute sind die Anteile oft noch größer. Dieses Saatgut sichert aber nicht unsere Zukunft, weil es nur für eine Generation gemacht wurde.

Und hier fassen wir noch ein paar Puntke zusammen, was samenfeste Sorten alles können:

- ihre Eigenschaften werden von Generation zu Generation weitervererbt
- die Eigenschaften sind stark
- Vielfalt an Form und Geschmack (je nach Standort)
- günstiger, da kein Saatgut nachgekauft werden muss
- Qualität statt Quantität
- Erhaltung der natürlichen Kreisläufe und Lebensweisen
- machen uns unabhängig von Großkonzernen wie Monsanto


Lesen Sie hier weitere Infos über samenfeste Sorten.

 

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Autorin: Daniela Kretschek

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